Bisher war das Grundprinzip im Antrieb eines Generators die Dampfmaschine bzw. in weiterer Entwicklung die Dampfturbine. Hierbei können hohe Leistungen geregelt nach Bedarf auf den Generator übertragen werden. Die große Masse einer Turbine sorgte zusätzlich für eine gewisse Trägheit im System. Dadurch konnten kurzzeitige Lastschwankungen ausgeglichen werden.

Wenn aber immer mehr Anlagen mit einer deutlich schwankenden Bereitstellung ins Stromnetz eingebunden werden, wird das Netz instabil und muss aktiv geregelt werden. Aktiv geregelt bedeutet, entweder müssen Verbraucher vom Netz genommen werden bei einem Mangel an Strom oder es müssen Verbraucher zugeschaltet werden bei einem Überschuss an Strom. Umgekehrt geschieht dies auch bei den noch existierenden regelbaren Kraftwerken. Bei zuviel Strom werden diese abgeregelt, bei zuwenig zugeschaltet. Dies erklärt auch den Bedarf von Netzregelkraftwerken bei einer 100%-igen Verorgung durch Wind und Sonne.

Dass die Netzregelung immer problematischer wird, zeigen die jüngsten Vorfälle in der Versorgung. Inzwischen wird es offensichtlich, dass unsere Strom- und Netzregelung im Stress ist. Dies wird auch in einem Beitrag von Outdoor Chiemgau deutlich: