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Gesundheit

Gesundheit

Die Gesundheit ist ein wertvolles Gut.

Sie zu schützen obliegt jedem Einzelnen und auch der Gesellschaft. Damit kann sich auch eine Regierung nicht der Aufgabe zum Schutz der Bevölkerung entziehen. Dies wird in der Auseinandersetzung mit der Stromerzeugung aus Windindustrieanlagen in direkter Nachbarschaft zur Wohnbebauung oft vergessen.

Wie ist das mit dem Lärm

Windkraftanlagen sind weit über Gemeindegrenzen hinweg wirkende, raumbedeutsame Industrieanlagen, die privatwirtschaftlich ausgerichtet sind. Hörbarer Lärm wird im Rahmen der  Baugenehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz bzw. nach der Technischen Anleitung (TA) Lärm bewertet.

Im Genehmigungsverfahren beinhaltet dies jedoch nur eine modellhafte, theoretische Betrachtung ohne die physikalischen Gegebenheiten der Schallausbreitung im offenen Gelände mit einzubeziehen.

Wie steht es mit der Gesundheit

Was seitens der Genehmigungsbehörden nicht berücksichtigt wird, ist die gesundheitliche Problematik des nicht hörbaren, langwelligen Infraschalls, der selbst Gebäude durchdringt und innerhalb von Räumen sich durch oben, in Lärm, genannte Resonanzerscheinungen noch verstärken kann.

Infraschall sind periodisch auftretende, langwellige Luftdruckschwankungen, die nicht mehr über das Ohr wahrgenommen werden können. Sie äußern sich durch Resonanz im Körper, was durch ein Vibrieren oder gepulstes Schlagen wahrgenommen wird.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Infraschall

Günther Scholz, Johannes Hensel, Thomas Janssen von der HNO-Klinik der Charité, der Universitätsmedizin Berlin, D10117 Berlin und der HNO-Klinik der TU München kommen zu dem  Ergebnis, dass der Dynamikbereich des menschlichen Hörorganes bei geringer werdenden Frequenzen kleiner wird. Deshalb muss unbedingt das gesundheitliche Risiko bedacht und längere Tieftoneinwirkungen vermieden werden. Siehe Link

Gefahren

Gefahrenschild

Gefahrenschild an einer Anlage mit 70 m Nabenhöhe. Foto BI-Stauferland

Es gab bis vor einiger Zeit eine bundesweite, umfangreiche Sammlung von Windradunfällen, die jedoch auf Drängen des Bundesverbandes Windenergie e. V. eingestellt werden musste.